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Nachweisbar breitete sich die Landwirtschaft vor ca. 6.000 Jahren — nach einer langen Periode der Stagnation, in der die landwirtschaftliche "Grenze" weiter im Süden, im Nordeuropäischen Tiefland zwischen Nordfrankreich und Nordpolen lag — sehr schnell über die Britischen Inseln und Südskandinavien aus. Die Ursachen dieses verspäteten Einsetzens der Landwirtschaft am nordwestlichen Rand Europas werden von Archäologen seit Jahrzehnten diskutiert. Hier werden neue Hinweise darauf vorgestellt, daß diese erneute Phase landwirtschaftlicher Expansion durch einen signifikanten Klimawechsel ausgelöst wurde. Diese Erkenntnisse könnten auch zum Verständnis des Zeitpunktes der Ausdehnung der Landwirtschaft in einige Hochlagen südlicher und mittlerer Breitengrade Europas beitragen. Department of Archaeology, University of Edinburgh, UK, C.Bonsall{at}ed.ac.uk Institute of Geography and Earth Sciences, University of Wales, Aberystwyth, UK, mvm{at}aber.ac.uk School of Geography and the Environment, University of Oxford, UK, d.anderson{at}etoncollege.org.uk Department of Agricultural and Environmental Science, University of Newcastle upon Tyne, UK, R.W.Payton{at}newcastle.ac.uk
European Journal of Archaeology, Vol. 5, No. 1,
9-23 (2002) This article has been cited by other articles:
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